Lars von Trier zeigt „Nymphomaniac“ auch als Webserie

Über „Nymphomaniac“, den neuen Film des dänischen Regisseurs Lars von Trier, ist ja schon seit geraumer Zeit eine (erwartbare) Diskussion hereingebrochen. Zu explizit, womöglich ganz „echt“, sollen zumindest einige Szenen sein, die in der biografisch erzählten Geschichte über eine 50-jährige Frau (Charlotte Gainsbourg) und ihre sexuellen Erlebnisse vorkommen.

Filmplakat zu "Nymphomaniac"

Filmplakat zu „Nymphomaniac“

Zwar hat noch kaum jemand den Film, der kommende Woche in Dänemark und dann im Februar 2014 weltweit starten soll, in Gänze gesehen. Es gibt auch Gerüchte, wonach es zwei Varianten des Streifens geben soll. Eine softere mit bekannten Schauspielern (neben Gainsbourg unter anderem Nicole Kidman, Uma Thurman, Willem Dafoe und Shia LaBeouf) und eine härtere, angeblich mit Porno-Darstellern gedreht. Und ganz wilde Spekulanten meinen sogar zu wissen, dass von Trier mittels Computertrick die Oberkörper des Stars mit den Unterleiben der Pornoprofis verbinden will. Nun ja.

Was aber wahrscheinlicher ist, in dem ganzen, auch von professionellem PR-Getümmel ausgelösten Buzz, ist, dass „Nymphomaniac“ auch im Netz eine Abspielstätte finden wird. Laut amerikanischen Webvideo-Newsdienst „Tubefilter“ hat die Produzenten des Films, Louise Vesth, jetzt definitiv bestätigt, dass es eine eigene „Nymphomaniac“-Webserie geben wird. Mit vielen Folgen, welchem Material, das alles ist noch unklar.

Auch das Video-Portal, auf dem die Serie dann laufen könnte, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich wäre es aber nicht Youtube, denn dort hatte Lars von Trier wegen einiger PR-Schnipsel zum Film schon Ärger. Als erster Ausweichkandidat gilt deswegen YT-Konkurrent Vimeo. Auf dem Portal laufen nicht nur bereits einige offizielle Trailer von „Nymphomaniac“ (s.u.), auch Angebote über Pay-per-view sind dort möglich.

Lars von Trier wäre da überdies in cineastisch guter Gesellschaft: Unter anderem wird bei „Vimeo on demand“ auch der per Crowdfunding finanzierte deutsche Film „Hotel Desire“ gezeigt, der ebenfalls wegen seiner Sex-Sequenzen in die Schlagzeilen geriet.

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